Spam

Unter der Bezeichnung Spam wird der massenhafte Versand nicht angeforderter E-Mails mit werblichem Hintergrund verstanden. Auch Kettenbriefe und thematisch nicht relevante Beiträge in Newsgroups zählen dazu.

 

Der Name Spam stammt von der amerikanischen Firma Hormel Foods, die ein gleichnamiges Dosenfleisch anbietet. Ein Synonym für Spam ist das Kürzel UCE, was "unsolicited commercial e-mails", also "nicht geforderte Werbemails", bedeutet. 

Funktionsweise

Spamversender bekommen die E-Mailadressen über Adresshändler. Es handelt sich hierbei praktisch um Massenware, die entsprechend günstig ist. Wenn fünf Millionen Spam-Mails verschickt werden und nur fünf User ein Produkt kaufen, rechnet sich das Versenden bereits.

 

Der Versand erfolgt automatisch, der Sender muss lediglich ein Programm starten. Die angebotenen Produkte sind oft wertlos oder nicht einmal legal. 

Die rechtliche Seite

Per Gesetz ist es in Deutschland verboten, Werbung per E-Mail an Personen zu schicken, die dieser Reklame nicht ausdrücklich zugestimmt haben. Damit ist Spam nicht legal. 

Schutz vor Spam

Die eigene E-Mailadresse sollte nicht leichtfertig weitergegeben werden. Das Verwenden einer Hauptadresse und einer Adresse für sonstige Angelegenheiten hilft dabei, sich vor Spam zu schützen. Dies ist vor allem bei nötigen Anmeldungen für die Nutzung verschiedener Dienste sinnvoll. Wer eine eigene Homepage besitzt, sollte die E-Mailadresse als Bild abspeichern. Damit kann sie von den speziellen Suchprogrammen der Spamversender nicht erkannt werden. Die User auf der Seite müssen nun die Adresse allerdings per Hand eingeben, wenn sie eine Nachricht versenden wollen. Werden kostenlose Maildienste genutzt, so sollte der Spamschutz eingeschaltet werden. Auch Filter können helfen, bestimmte Versender auszublenden und deren Spam-Mails nicht mehr zu bekommen. Seit März 2005 gibt es die Bundesnetzagentur BNetzA, bei der der Sachverhalt der Belästigung durch Spam-Mails geschildert werden kann.