RSS-Feeds

Die standardisierte (XML) Formatfamilie für die Veröffentlichung von Änderungen auf Websites wurde im Jahr 1999 von einem Netscape-Entwickler als „Rich Site Summary“ entwickelt und 2002 von der Firma UserLand Software, die die Software weiterentwickelte, in „Really Simple Syndication“ umgetauft.

 

Unter „Feeds“ wird, in Anlehnung an den englischen Begriff „to feed“ (zuführen, einspeisen), die Bereitstellung von Daten, wie beispielsweise Nachrichtenmeldungen, in maschinenlesbarer Form verstanden.

Nutzen von RSS-Feeds für User

Indem ein User RSS-Feeds einer bestimmten Seite abonniert, wird er zeitnah über Änderungen auf der jeweiligen Seite in Kenntnis gesetzt und kann einem Link direkt zur neuesten Meldung folgen. Der Vorteil dieser Benachrichtigungen liegt in der Zeitersparnis, da Änderungen nicht mehr mühevoll gesucht, sondern direkt aufgerufen werden können.

RSS-Feeds und Suchmaschinenoptimierung

Für Webmaster stellen RSS-Feeds eines der wichtigsten Tools zur Kundenbindung und Suchmaschinenoptimierung dar, denn über RSS-Feeds lassen sich nicht nur Nachrichten über politische Geschehnisse oder neue Artikel in einem Blog transportieren, sondern auch Unternehmens- und Produktnews sowie andere Werbebotschaften.

 

Websites mit frischen Inhalten sind nicht nur bei Kunden beliebt, sondern erhöhen zudem auch das Ranking in Suchmaschinen. Indem ein Unternehmen Nachrichten auf mehreren Seiten veröffentlicht (z. B. auf der eigenen Firmenwebsite und in diversen sozialen Medien), baut es mehr Backlinks auf und lenkt die Aufmerksamkeit der Kunden gezielt auf speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmte Produkte.

 

Dies generiert nicht nur mehr, sondern auch qualifizierteren Traffic.