PPC

PPC steht als typisch angelsächsisches Marketing Akronym für Pay Per Click, also Bezahlung nach Klicks.

 

Im Unterschied zu PPM werden also hier nur Besucher mit einem CPC berechnet - einen Erfolg (Umsatz, Registrierung) oder eine Reichweite (z.B. Anzahl der Anzeige-Impressionen) wird nicht geschuldet.

 

Der Besucher muss nur die Anzeige, z.B. Adwords-Display-Anzeige geklickt haben.

Er muss nicht auf der Website des Merchants auf einen dort gelistetes Produkt, einen Artikel bzw. auf weitere Seiten des Website-Betreibers und Anzeigen-Kunden klicken.

 

Im Unterschied dazu das „Click out“. Dabei wird erst dann eine Vermittlungs-Provision fällig, wenn der Besucher auf der Website des Merchants auf irgendein dort gelistetes Produkt, einen Artikel bzw. auf weitere Seiten des Website-Betreibers und Anzeigen-Kunden klickt. 

 

 

 

Dadurch werden die Nachteile des puren PPC gemindert, bei dem insbesondere unabsichtliche Klicks und betrügerische Klick-Betrüger vorkommen.

Bei Google-AdWords wird die IP-Adresse des Klickenden Besuchers gespeichert und verdächtige Mehrfach-Klicks werden im Fraud-Intelligence-System mit einem Alert angezeigt und automatisch ausgesteuert.

 

So wird zumindest ausgeschlossen, dass Wettbewerber absichtlich einen AdWords-Inserenten schädigen kann.

 

Gerade diejenigen aber, die schon umfänglich Erfahrungen mit AdWords gesammelt haben, staunen immer wieder, wie viele Besucher sich über einen Klick auf eine Landingpage verirren, ohne irgendeine leise Ahnung zu haben von den immensen Kosten, die sie damit auslösen.

Folgendes Phänomen sorgt immer wieder für Verstimmung:

 

1 Impression, 2 Klicks (CTR 200%):

Die angezeigten statistischen Werte erscheinen zeitlich verzögert, wobei nicht alle Felder zeitlich aktualisiert werden. Theoretisch können die 2 Klicks aktueller sein als die 1 Impression.

Wenn jemand eine Anzeige angezeigt bekommt, auf die Anzeige klickt, den Zurück-Button betätigt und danach noch mal auf die Anzeige klickt, wird eine Impression gezählt [ die Seite kommt ja aus dem Browser Cache], aber zwei Klicks registriert. Deshalb wird eine CTR von 200% ausgewiesen. Dieser zweite Klick wird vom AdWords-System als gültig gewertet, weil u.a. das Vergleichen von Angeboten und das nochmalige Klicken auf eine Anzeige, die das meiste Interesse des Kunden gefunden hat, als normales Nutzerverhalten gewertet wird.

 

Google und andere mögen sich über diese Fehlklicks die Hände reiben - langfristig gesehen ist das One Klick-Abrechnungsverfahren nicht zu halten.

 

 

Das Click Out-Abrechnungs-Verfahren wird auch als „Pay per Aktiv“ bezeichnet.

 

Weitere Erklärungen dazu unter Affiliate.