PHP-Tool

PHP ist eine Programmiersprache für Webseiten und kann als Tool(Werkzeug) verstanden werden, mit dem man Webseiten eher auf die Bedürfnisse der Webpublisher einstellen kann, als dies mit herkömmlichen Webseiten möglich ist.

 

Denn herkömmliche Webseiten verwenden nur statisches HTML und CSS. PHP wird immer dann benötigt, wenn man ein Content-Management-System für seine Webseiten einsetzt, denn die Webseiten werden dann zur Laufzeit (wenn ein Besucher eine Webseite sehen will) durch PHP erzeugt. 

Vom statischen HTML zum dynamischen PHP

Früher wurden die Webseiten überwiegend statisch verstanden und statisch erzeugt. Die Webseiten lagen als gegliederte Inhalte vor, die mit einer speziellen Auszeichnungssprache (HTML) erzeugt wurden.

 

Für die Formatierung wurde CSS eingesetzt, die je nach Auszeichnung der Inhalte die Formatierungsanweisungen aus getrennten Dateien abriefen. Auch früher war es bereits möglich, den Webseiten interaktive Elemente beizufügen.

 

Hierfür wurde vor allem JavaScript eingesetzt, was aber den Nachteil hat, dass Suchmaschinen die entsprechend erzeugten Inhalte nicht ausreichend erfassen können. 

Webpräsenzen mit PHP und die Vorteile von PHP für den Webpublisher

Mit PHP treten diese Probleme nicht mehr auf. Ruft ein Besucher eine Webseite von einer Webpräsenz ab, die mit einem Content-Management-System arbeitet, dann schaut das Content-Management-System in einer Datenbank nach, welche Inhalte für die angeforderte Webseite benötigt werden.

 

Diese Inhalte werden an PHP übergeben, wo dann festgelegt wird, aus welchen Bestandteilen die angeforderte Webseite zusammengesetzt werden soll. Für die Webentwickler hat PHP große Vorteile.

 

Denn sie müssen bei wiederkehrenden Bestandteilen einer Webseite diese nicht jedes Mal in der Seitenbeschreibungssprache HTML codieren, womit Fehler und Unstimmigkeiten kaum zu vermeiden wären.

Die Kosten für den PHP-Einsatz sind überschaubar

PHP ist Open-Source, kann also frei bzw. kostenlos verwendet werden. Allerdings benötigt man Webspace, der die Programmierung mit PHP unterstützt, wofür ein Provider meist Geld verlangt.

 

Normalerweise bewegen sich aber die Mehrkosten bei wenigen Euro pro Monat. Wenig Geld, wenn man bedenkt, welche Flexibilität man durch PHP gewinnt.