Permission-Marketing

Unter "Permission-Marketing" (wg. der englischsprachigen Schreibweise und Aussprache auch in der deutschen Verwendung meist ohne Bindestrich geschrieben) versteht man den Versand von Werbe- oder Informationsmitteilungen direkt an ganz bestimmte Kunden.

 

Diese geben - wie in Deutschland gesetzlich bei Werbemails vorgeschrieben - vorher ihre Erlaubnis (Permission) für das Zusenden der Werbung oder Information.

 

Entscheidender Unterschied beim Permission-Marketing (gegenüber herkömmlichen Marketing-Strategien) ist aber über die Zustimmung der Kontaktperson hinaus auch deren persönliche Ansprache, um ihr zu erkennen zu geben, dass ihre Wünsche und Bedürfnissen ernst genommen werden. 

Varianten beim Permission-Marketing

Zum Permission-Marketing gehören auch Newsletter, die dem Leser einen für ihn nachvollziehbaren Mehrwert liefern und daher zunächst nur geeignet sind, die Reputation des Werbenden zu steigern.

 

Verschickt ein Versicherungsvertreter Newsletter oder Mails an ausgewählter Kunden mit Hausbesitz und macht diese auf neuere Entwicklungen bei der Modernisierung von Gebäuden aufmerksam, dann sind diese Leser möglicherweise eher motiviert, auf spätere direkte Werbeansprachen positiv zu reagieren.

 

Damit wird auch Artikel- oder Content-Marketing zum Bestandteil von Permission-Marketing.

Aktivierung durch Permission-Marketing

Zu einem guten Konzept von Permission-Marketing gehört das Aktivieren der Kontaktperson, um erkennen zu können, ob und wie sie mit den angebotenen Informationen oder Werbematerialen umgeht.

 

Rückmeldemöglichkeiten durch Formulare, die auch online verfügbar gemacht werden, sind eine gute Möglichkeit, um zu erfahren, wie Interessenten die angebotenen Informationen verarbeiten und ob sie  weitere Unterstützung brauchen, um  eine Kaufentscheidung treffen zu können. 

Vorteile beim Permission-Marketing

Permission-Marketing hat viele Vorteile gegenüber konventioneller Werbung, wie sie als Massenansprache in großen Medien immer noch üblich ist, aber die Gefahr eines zu großen Streuverlustes birgt.

 

Nutzt man hingegen personalisierte E-Mails oder andere Formen der direkten persönlichen Ansprache, dann kann man wesentlich genauer auf spezifische Kundenbedürfnisse eingehen und dies auch in der Art der Ansprache verdeutlichen.

 

Sind die potentiellen Kunden noch nicht internetaffin, dann kann man das Permission-Marketing auch auf Post- und Telefon-Marketing übertragen.