PERL

Perl ist eine Programmiersprache, die zum einen für die System- und Netzwerkadministration und zum anderen für die Synthese von Webanwendungen und für Zwecke der Bioinformatik verwendet werden kann.

 

Mittlerweile ist die plattformunabhängige Skriptsprache weit verbreitet und wird vor allem in der Finanzwelt eingesetzt, wo sie eine schnelle Problemlösung ermöglicht, indem sie Datenströme aus verschiedenen Quellen verarbeitet.

Merkmale

Das oberste Ziel bei der Verwendung von Perl besteht in der möglichst einfachen und raschen Programmierbarkeit von Software, wobei auch Eigenschaften wie Vollständigkeit und Adaptivität eine große Rolle spielen.

 

Es gibt weniger Vorgaben und Beschränkungen als bei den meisten anderen Programmiersprachen, sodass sich oft mehrere Formulierungs- und Lösungsvarianten bieten. 

 

Ein weiterer Grundsatz von Perl besteht in der Bereitstellung fertiger Lösungen für häufige Aufgaben, sodass komplexe Probleme durch Zerlegung leichter zu bearbeiten sind.

Syntax

Größtenteils ist es in Perl möglich, mit formatfreiem Quellcode zu arbeiten. Eventuelle Leerzeichen und Zeilenumbrüche tangieren die Syntax damit nicht und können willkürlich gesetzt werden.

 

Andererseits ist es erforderlich, die Befehle eines zusammenhängenden Blocks durch Semikola abzutrennen. Eine weitere typische Eigenschaft der freien Skriptsprache ist die Variablenkennzeichnung durch entsprechende Präfixe, welche den jeweiligen Datentyp anzeigen.