Opt-in

Grundlagen und rechtliche Bestimmungen

Das sogenannte Opt-in ist ein aus dem Internet stammender Begriff, der vor allem in der Werbe- und Marketingbranche eine wichtige Rolle spielt. Er kommt von dem englischen Verb "to opt for something", meint also "sich für etwas entscheiden".

 

Wenn Internetnutzer im Laufe einer Registrierung oder einer Bestellung die Möglichkeit haben, aktiv den Wunsch nach einer Kontaktaufnahme seitens des Website-Betreibers zu äußern, dann handelt es sich dabei um ein sogenanntes Opt-in-Verfahren.

 

Die weitere Kontaktaufnahme kann dabei in Informationen über Neuigkeiten, aktuelle Angebote oder Produkte bestehen. Ein Opt-in-Verfahren liegt jedoch nur vor, wenn der Nutzer sich aktiv für diese Möglichkeit entscheidet, indem er ein entsprechendes Kontrollkästchen aktiviert. 

Verschiedene Varianten des Opt-in-Verfahrens

Bei der Kontaktaufnahme mit Kunden für Werbezwecke wird grundsätzlich zwischen dem Opt-in und dem Opt-out-Verfahren unterschieden. Während beim Opt-in-Verfahren der Internetnutzer aktiv bestätigen muss, dass er weiteren Kontakt wünscht, ist dieser Wunsch bei Opt-out-Verfahren voreingestellt.

 

In diesem Fall muss der Nutzer den Haken im entsprechenden Kästchen entfernen, um keine Werbung zu erhalten. Auf diesen Internetseiten gilt es also darauf zu achten, ob es für Werbung vorgesehene Felder im Formular gibt und wie sie voreingestellt sind.

 

Beim Opt-in-Verfahren wird zudem noch zwischen Single und Double Opt-in sowie dem Confirmed Opt-in unterschieden.

 

Beim einfachen Single Opt-in muss der User zur Aufnahme seiner E-Mai-Adresse in den Verteiler lediglich einmal einen Haken setzen.

 

Beim Confirmed Opt-in bekommt er zudem eine E-Mail mit einem Bestätigungslink zugesendet, den er zur Aufnahme in den Newsletter bestätigen muss. So wird dem Missbrauch durch Spambots oder Drittpersonen vorgebeugt.

 

Beim Double Opt-in muss der Nutzer zudem noch in einem zweiten Schritt bestätigen, dass er wirklich eine Aufnahme in einen bestimmten E-Mail-Verteiler wünscht.

Rechtliche Grundlagen

Aus rechtlicher Sicht ist vor allem das Opt-out Verfahren höchst umstritten und mittlerweile sogar nicht mehr zulässig. Wenn der Nutzer Werbung bekommen möchte, muss er sich nach aktueller Rechtslage aktiv dafür entscheiden. Die Entscheidung dazu darf somit nicht voreingestellt sein.