Klickrate

Die Klickrate (CTR, Click-through rate) gibt den Prozentsatz der Besucher einer Webseite an, die auf eine bestimmte Werbeanzeige geklickt haben, und wird errechnet, indem die Anzahl der Klicks durch die Besucherzahl geteilt wird.

 

Sie stellt einen der wichtigsten Maßstäbe für den Erfolg einer Online-Werbekampagne dar und wirkt sich auf den Qualitätsfaktor aus, den die Suchmaschinen Google, MSN und Yahoo für Webseiten bestimmen.

 

Der Qualitätsfaktor beeinflusst wiederum die Positionierung von Werbeanzeigen sowie deren Preis.

Entwicklung

Seit den Anfangszeiten des World Wide Web haben sich die durchschnittlichen Klickraten für Werbebanner deutlich verringert:

 

Nachdem sie Mitte der 1990er-Jahre noch bei etwa 3 % lagen, waren sie fünf Jahre später bereits auf 0,5 % gesunken und verringerten sich bis 2003 noch einmal auf weniger als 0,3 % – einen Bereich, in dem sie sich auch heute noch befinden.

 

Bei einer Klickrate von einem Prozent oder mehr kann daher bereits von einer erfolgreichen Kampagne gesprochen werden.

Klickraten im Kontext der jeweiligen Webseiten

Nutzerverhalten ist von zu vielen Faktoren abhängig, als dass Webmaster oder Werbeschaffende es grundlegend beeinflussen könnten.

 

Allgemein können sich jedoch die Gestaltung von Anzeigen, ihre Positionierung auf der Webseite und die Keywords, in deren Zusammenhang sie eingeblendet werden, positiv auf die Klickrate auswirken.

 

Zielgruppenorientierte Werbung, die auf einer für die Zielgruppe besonders interessanten Webseite geschaltet wird, kann zu deutlich höheren Klickraten als üblich führen.

 

Allerdings sagen die Klicks an sich noch nicht viel darüber aus, wie viele Webseitenbesucher nach dem Anklicken der Anzeige tatsächlich ein Produkt kaufen:

 

Da hohe Klickraten in der Regel die Preise für Werbebanner und Textanzeigen in die Höhe treiben, können sie sich für den Werbetreibenden letztlich negativ auswirken, wenn zu viele dieser Klicks von Besuchern kommen, die seine Seite nach kurzer Zeit wieder verlassen.