Der Niedergang einer Marketing-Legende

Die Insolvenz von Springer & Jacoby macht die Online Kompetenzschwäche klassischer Werbeagenturen deutlich

Mit der Agentur Springer & Jacoby ging 2010 ein einstiger Star am Werberhimmel in die Pleite. Auch der letzte Agentur-Chef, der mittelständische Investor Lutz Schaffhausen, konnte den Untergang des Hauses nicht stoppen. Zu sehr hat sich das einstige Schwergewicht auf den eigenen Mythos verlassen.

 

"Während sich die Werbebranche in den vergangenen Jahren mehrmals gehäutet hat, ist Springer & Jacoby in den 90er-Jahren steckengeblieben", sagte ein Berliner Werbemanager im Handelsblatt.

 

Printmedien und TV sind durch die Online Medien offenbar so weit in das Hintertreffen geraten, dass "klassische" Werbeagenturen, die mit Werbespots und Anzeigen jahrzehntelang Ihre Brötchen verdient haben, sich seit einigen Jahren über die Umverteilung der Budgets in Richtung Online Medien ärgern.

 

Das Performance Marketing, d.h. erfolgsorientierte Werbung ist bereits derart erfolgreich bei den Kunden, dass klassische Werbeagenturen dazu übergegangen sind, sich das Mäntelchen "Web-Kompetenz" und "Online Marketing" gerne umhängen, um nicht wie Springer & Jacoby von der Bildfläche zu verschwinden.

 

Ob Sie allerdings auch liefern und ob die Leistungen, die sie versprechen, auch ihr Geld wert sind, erfahren Kunden vor allem, wenn sie einmal einen Vergleich mit einer waschechten Online Marketing Agentur wie ant marketing anstellen.

 

Frage eines Geschäftsführers an den Art Director einer klassischen Werbeagentur: "Was nützt uns der schönste Website-Relaunch, wenn unsere Website weiter verborgen unter Millionen anderen Websites auf Besucher wartet?" Die Antwort darauf war bezeichnend und keiner Erwähnung wert.