Free For All (FFA)

Free For All – Websites oder -Verzeichnisse bieten jedem Interessenten die kostenlose Möglichkeit, einen Backlink zu erhalten, in dem er einen Link mit der eigenen Domain und zusätzlich meist ca. 2 Zeilen Beschreibung zur eigenen Website auf die FFA-Website setzt.

 

Diese Seiten existieren mit dem einzigen Zweck, viele Links aufzulisten und den Traffic-Andrang für Werbeanzeigen zu nutzen. In der Offline-Welt könnte man diese mit Telefonbüchern oder Gelben Seiten vergleichen.

 

Da die Links meist nicht oder nur unzureichend von dem Seitenbetreiber überwacht und gepflegt werden, kann es sein, dass hier Links eingetragen werden zu sehr üblen Websites mit Gewaltverherrlichung, Pornographie, Verhetzung, Anti-Semitismus oder Rechtsradikalismus. Daher muss ausdrücklich vor solchen Verzeichnis-”Diensten” gewarnt werden.

 

Unerschrockene und/oder unerfahrene Webseitenbetreiber verwenden FFA-Listen meist zur Backlink-Generierung.

 

Suchmaschinen, allen voran Google, erkennen mittlerweile FFA an verschiedenen Merkmalen, etwa Häufung externer Links und minderwertigem Content und entlarven die Backlinks als Spam.

 

So wirkte sich z.B. im Jahre 2011 der Panda-Update durch massiven Traffic-Verlust kontraproduktiv für viele FFA -Nutzer aus.

 

Positive Auswirkungen auf die Relevanz-Bewertung der Website sind in der Regel nur kurzfristig, während zu den nachhaltigen Risiko-Folgen der Ausschluss aus dem Index gehört.