Doorway Page

Täuschungsmanöver für Suchmaschinen

Täuschung vor einer Tür

Als das Ranking einer Website noch ausschließlich von deren Inhalt abhängig war, schalteten immer mehr Webmaster der eigentlichen Website spezielle Seiten mit maschinell erstelltem, auf bestimmte Keywords 

optimierte Inhalte vor, um dadurch schneller auf die vordersten Plätze in den Ergebnislisten der Suchmaschinen zu gelangen. 


Diese Seiten wurden Doorway Pages genannt, da sie nicht für Besucher gedacht, sondern nur für Suchmaschinen-Spider bestimmt waren. Sie enthielten meist keinen sinnvollen Inhalt, sondern wiederholten häufig nur zusammenhangslose Satzfragmente, die die Haupt-Suchbegriffe enthielten.

 

Dadurch sollte der Suchmaschine ein keywordrelevanter Text vorgetäuscht werden. Dieses Vorgehen wurde bald bemerkt und wird z.B. von Google offiziell als Manipulations-Manöver angesehen (Black Hat SEO).

 

Mittlerweile werden solche Seiten von den Suchmaschinen schnell erkannt und die betroffenen Websites werden zunächst gewarnt und bei wiederholtem Verstoß mit einem Ausschluss aus dem Index sanktioniert. 

Wozu dient heute noch eine Doorway Page?

Um auf die vordersten Plätze in den Ergebnislisten der Suchmaschinen zu gelangen, sind Doorway Pages aufgrund der Ausschlussgefahr aus dem Index nicht sinnvoll. Viel effektiver ist der Einsatz von guten Inhalten und starken Backlinks auf der Hauptseite. 

Doorway Pages sollten nur dann eingesetzt werden, wenn beispielsweise das Design der Hauptseite nicht verändert werden darf (Flash oder JavaScript Elemente können von Suchmaschinen nicht interpretiert werden) oder sich der Name der Webpräsenz ändert. 

Im letzteren Fall ist es empfehlenswert, die Redirect-Dauer auf mindestens 10 Sekunden zu erhöhen und ein JavaScript zu verwenden. So erkennt zwar die Suchmaschine, dass eine Weiterleitung auf eine andere URL erfolgt, identifiziert diese Doorway Page jedoch nicht als Spam.