Datenschutz

Datenschutz bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten (z. B. Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtstag oder E-Mail-Adresse).

 

Da jeder verfassungsmäßig das Recht auf informationelle Selbstbestimmung hat, dürfen diese Daten nur mit der Einstimmung der jeweiligen Person gespeichert und verarbeitet werden. Soweit die Theorie.

 

Wie kann jedoch bei der Nutzung des Internets dieser Schutz gewährleistet werden?

Datenschutzgesetze

Zum Schutz der Verbraucher im Internet gibt es zwei Gesetze, die den Umgang mit personenbezogenen Daten regeln.

 

Zum einen sei hier das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erwähnt, das die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe von Daten regelt.

 

Zum anderen gibt es das Telemediengesetz (TMG), welches für diverse Bereiche der Internetbranche gilt.

Datenschutz – Pflichten für Websitebetreiber, Onlineshops oder Blogger

Aus den oben erwähnten Gesetzen ergeben sich bestimmte Pflichten für Webmaster. Zu den wichtigsten Pflichten gehören:

 

• die Veröffentlichung einer Datenschutzerklärung,

• die Möglichkeit für den Nutzer, eine Einverständniserklärung hinsichtlich der    Weiterverarbeitung seiner Daten abzugeben,

• die Auskunftspflicht über hinterlegte Daten,

• die Angabe eines vollständigen Impressums sowie

• die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten, sofern mehr als fünf Mitarbeiter in der Datenverarbeitung beschäftigt sind.

Datenschutz-Problematik

Die Überwachung der Einhaltung dieser Gesetzte ist, angesichts der immensen Anzahl an Websites, das größte Problem in der Internetwelt.

 

Zudem ist die Gesetzeslage besonders hinsichtlich des Trackings (Nachverfolgung) von Nutzerdaten unklar.

 

Aktueller Streitpunkt ist hierbei die Speicherung der IP-Adresse, da nicht genau geklärt werden kann, ob diese als personenbezogene oder nicht personenbezogene Angabe einzustufen ist.