Code-Validität

Neue HTML-Versionen

Der Begriff „Code-Validität“ bezieht sich auf den HTML-Code in Websites. Im Rahmen einer Code-Validierung kann überprüft werden, ob die jeweiligen Codes den aktuellen Richtlinien entsprechen.

 

Zwar basiert das Internet immer noch auf der 1990 entwickelten Auszeichnungssprache HTML, jedoch wurden im Laufe der Jahre stets neue Versionen eingeführt, die manche früheren Elemente nicht mehr bzw. neue Elemente beinhalten. Eine solche Überprüfung kann mit Software und auf Websites durchgeführt werden.

Die Wichtigkeit valider Codes

Einige Suchmaschinenoptimierer und SEO-Tools sind der Auffassung, dass Webpräsenzen mit nicht hundertprozentig validen Codes von Suchmaschinen eventuell benachteiligt werden könnten.

 

Analysen konnten diese Behauptungen jedoch größtenteils widerlegen. Auswertungen zeigten, dass auch Internetpräsenzen, die keine vollkommen validen Codes hatten, gute Platzierungen in den Suchmaschinen-Ergebnissen erzielen konnten.

 

Besonders sehr Reichweiten-starke Websites setzen häufig nicht auf valide Codes, um von verschiedenen Laufzeitvorteilen zu profitieren. Diese Sites können sich diese “Freiheit” leisten, da sie dies durch andere Ranking- und Relevanz-Faktoren kompensieren können.

 

KMU-Websites muss eindeutig valider Code empfohlen werden.

Nachteile aufgrund mangelnder Code-Validität

Auch wenn eine nicht vollkommen valide Codierung normalerweise keine großen Nachteile hinsichtlich des Suchmaschinen-Rankings mit sich zieht, könnten sich dennoch einige Nachteile aus der Verwendung nicht valider Codes ergeben.

 

So könnte es beispielsweise vorkommen, dass Ladezeiten länger ausfallen, Browser nicht valide Codes unterschiedlich ausbessern oder dass diese die Barrierefreiheit behindern, sodass Blogs oder Websites nicht störungsfrei benutzt werden können.

 

Da sich inzwischen nicht nur PCs, sondern auch mobile Geräte wie Tablets und Smartphones im Einsatz befinden, ist es empfehlenswert, auf die Code-Validität bei Websites zu achten.

 

Nicht valide Codes gefährden möglicherweise die korrekte Darstellung auf Smartphones oder in neuen Browsern, die zukünftig auf den Markt kommen werden.