Cloaking

Cloaking bezeichnet ein Verfahren, das auf die Suchmaschinenoptimierung abzielt und den Rankingplatz von Webseiten verbessern soll.

 

Dabei erhält der Webcrawler unter derselben Adresse eine andere Website, als es später beim Besucher der Fall ist.

 

Es soll somit jeweils eine speziell auf die Suchmaschine bzw. den Internetnutzer optimierte Seite präsentiert werden, um die Indexierung der jeweiligen Seite zu anzuheben. 

Funktionsweise

Suchmaschinen sind vorrangig auf die Verarbeitung von Textinhalten ausgelegt, weshalb sie eine speziell zugeschnittene HTML-Seite zur Indexierung erhalten.

 

Gleichzeitig nimmt der User unter der gleichen URL eine auf ihn ausgerichtete Seite wahr, welche auch für die Suchmaschine unsichtbare Flash-Dateien enthalten kann. Auf diesem Weg kann der Verfasser auch seine Optimierungsmethoden vor Konkurrenten geheim halten.

Rechtslage

Die Richtlinien der meisten Suchmaschinen verbieten Cloaking explizit und bestrafen selbst einmalige Verstöße mit einem dauerhaften Ausschluss von der Indexierung.

 

Des Weiteren versuchen Suchmaschinenbetreiber, Cloaking zu verhindern, indem sie nicht alle Namen der eingesetzten Webcrawler veröffentlichen, woraufhin bestimmte Crawler nicht mehr einer speziellen Suchmaschine zugeordnet werden können.

 

Auch der Einsatz mehrerer Crawler ist denkbar, jedoch ist professionelles Cloaking für die meisten Suchmaschinen nicht erkennbar, da es beispielsweise auf der Basis von IP-Adressen abläuft.