Barrierefreies Internet

Websites, die uneingeschränkt von allen Menschen genutzt werden können, unabhängig von technischen oder körperlichen Voraussetzungen.

Mann im Rollstuhl vor einer Treppe

Der Begriff schließt die Zugänglichkeit des WWW für behinderte Menschen, wie Blinde oder Taubstumme, oder Menschen mit fehlenden Extremitäten ein.

 

Der Fortschritt und die Fülle des Web-Angebots soll nicht auf Gesunde beschränkt sein, sondern alle Menschen sollen von den Vorteilen des Internets profitieren können.

Der Gedanke der Barrierefreiheit geht aber noch wesentlich weiter. 

 

Im Kern geht es um den diskriminierungsfreien Zugang zum Internet.

 

Menschen aller Einkommensgruppen, jeden Alters, aller Rassen, Religionen, ob gesund oder krank, körperlichen Handicaps oder ohne Behinderungen, aller Sprachen und Weltanschauungen sollen uneingeschränkten (barrierefreien) Zugang haben.

 

Es geht um die Vermeidung einer Entwicklung, die ärmere, ältere, behinderte oder technisch nicht vorgebildete Menschen von den signifikanten Vorteilen des Internets abschneidet. 

 

Google und die allermeisten großen und kleinen Internet-Firmen unterstützen diese Entwicklung, indem sie Websites entwickeln, die barrierefrei nutzbar sind.

 

Google geht so weit, dass Websites, die den Standards der Barrierefreiheit nicht entsprechen, in ihrer Relevanz herabstuft und so auch im Ranking schlechtere Ergebnisse erzielt werden.

 

Websites, die z.B. bei Bildern keine Alternativtexte für Blinde in den ALT-Tags (s. Meta-Tags) anbieten, erhalten eine niedrigere Relevanzbewertung bei der Berechnung des Google Index (Google Algorithmus).

 

Daher ist jeder Webmaster sehr gut beraten, seine Website weitgehend barrierefrei zu programmieren.

Barrieren

  • Schlecht strukturierter und nicht aufbereiteter Text
  • Skalierbarkeit des Textes
  • Navigation aus Flash, Java-Applets oder Bildern
  • Animationen von Texten oder Grafiken
  • Navigation nur über Maus, keine Alternativ-Navigation über Tastatur
  • Schwer verständliche Schachtelsätze (Adorno-Stil)
  • Nichteinhaltung technischer Standards (wie W3C)
  • Ajax

Das Konzept der Barrierefreiheit im Sinne von JavaScript-Programmierung ist von dem Artikel Unobtrusive DHTML, and the power of unordered lists[8] von Stuart Langridge[9] geprägt.

 

In diesem Artikel erörtert Langridge das Konzept, JavaScript strikt von HTML zu trennen. Seitdem hat er dieses Konzept in diversen Artikeln und einem Buch ausführlich dargestellt. [10]