Affiliate

Was ist eigentlich Affiliate Marketing?

Mann bindet Werbung anderer Anbieter an und reicht eigene ein

Vertriebspartner, die Werbung von kommerziellen Websites in die eigene Internet-Präsenz einbinden, werden Affiliate oder Affiliate Partner genannt.

 

Einbindungsformen reichen von einfacher Banner-Platzierung bis zur Integration von kompletten Such- oder Buchungsformularen auf der Partnerseite.

 

Bei einem Kauf oder einer Leadgenerierung erhalten die Affiliate-Partner eine Vergütung.

 

Für viele Branchen im B2C (z.B. Tourismus, Gesundheit, Finanzen, Glücksspiel, Sex) existieren umfangreiche Affiliate-Netzwerke und Affiliate-Programme.

 

Bannerwerbung, die immer noch auf zahlreichen Seiten vertreten ist – soll bekanntlich Interessenten auf zu bewerbende Webseite verleiten. 

Hierbei ist es sehr interessant, so viel wie möglich über die Interessen und Verweildauern, Standorte etc. der Besucher heraus zu bekommen, um die Werbung zielgerichteter steuern zu können.

 

Bei einem Affiliate Programm wird Werbung zusammen mit einem bestimmten Partner geschaltet, der sogenannte Affiliate-Link verbindet die Partnerwebsites und ermöglicht eine klare Zuordnung, nicht nur welcher Interessent von wo kam, sondern auch wofür er sich auf beiden Seiten oder sogar - bei großen Netzen - vielen angeschlossenen Websites, interessiert hat. Damit wird ein Targeting, bzw. auch Retargeting über Websites hinweg möglich.

 

Beispielsweise könnte eine Seite, die täglich Nachrichten aus der Welt der IT bereitstellt, Werbung in Form von Links oder Bannern platzieren, die auf einen bestimmten Online-Shop verweist.

 

Wenn Besucher der Seite nun auf einen solchen Link klicken, weiß der Betreiber des Shops durch einen Tracking- oder Affiliate-Code innerhalb der URL des angeklickten Links, dass der Besucher von der Nachrichtenseite auf den Online-Shop verwiesen wurde.

 

Auf diese Weise kann sehr viel genauer bestimmt werden, welche Werbepartner Kunden generieren und bei welchen anderen Affiliates Nachholbedarf besteht.

Affiliate-Programm

Ein Affiliate Programm bezeichnet eine Möglichkeit für Händler bzw. Service-Anbieter im Internet, bestimmte Werbung zielgerichteter mit ausgesuchten Partnern zu schalten.
Dabei profitieren sowohl der Händler als auch der Partner, welcher als Affiliate bezeichnet wird.

Funktionsweise eines Affiliate Programms

Der Werbepartner des Unternehmens wird auf unterschiedliche Art und Weise für seine „Mitarbeit“ bezahlt.

 

In einem Affiliate Programm werden Zahlungen normalerweise in drei unterschiedlichen Kategorien abgewickelt.

 

Beim PPC-Modell (Pay per Click) wird der Affiliate einfach für jeden Klick auf entsprechende Werbung bezahlt. PPL hingegen (Pay per Lead) sorgt dafür, dass ein Unternehmen seinen Werbepartner nur dann entlohnt, wenn der Kunde die Seite nicht nur besucht, sondern auch eine Kontaktaufnahme stattfindet – also etwa die Anforderung eines Newsletters oder von anderem Werbematerial.

 

PPS (Pay per Sale) bedeutet, dass erst nach Kunden-Umsatz eine Provisionsanspruch an den Affiliate entsteht.

Darunter fallen Wareneinkäufe in Onlineshops oder auch das Registrieren auf einer kostenpflichtigen Webseite.

Heute nutzen selbst kleine Unternehmen ein Affiliate Programm, um Werbung zielgerichteter und nachvollziehbarer sowohl für die Firma selbst als auch Werbepartner schalten zu können.

 

Die „alte“ Werbung ohne Tracking-Code wird inzwischen als nicht mehr zeitgemäß angesehen.

Auch hier hat Google die Nase vorn mit seinem Google Adsense Programm. Die Firma Doubleclick haben sie kurzerhand vor einigen Jahren Jahren gekauft. Google nennt dieses Netzwerk Display-Netzwerk. (Erläuterung: Das sind die Google-Anzeigen mit den niedrigen Klickraten ;-))

 

Website Betreiber mit qualifizierten Benutzern können über die Einbindung von Adsense-Anzeigen in allen Formen, Farben und Größen ihre Webseiten monetarisieren.

 

Es können Themen und Anbieter von der Werbung ausgeschlossen werden. Google ist an seriösen Partnern interessiert: Themen, wie: Wie werde ich schnell reich? und Multi Level Marketing (MLM) Programme bleiben bewusst außen vor.

 

Über die Nutzer-Profile und bestimmte Verhaltensmuster weiß Google ziemlich gut, welche Anzeige für welchen Besucher interessant sein könnte.

 

Da Google auch die Seiten des Betreibers sehr genau analysiert, liefert Google passgenaue Anzeigen über Adsense, zur Freude der Inserenten und Betreiber.

 

Google hat schon Retargeting betrieben, als die meisten dieses Marketing-Buzzword noch nicht richtig aussprechen konnten, geschweige denn in ihren Affiliate-Programmen verankert hatten.

 

Aber nicht nur Google mischt hier mit: Amazon, eBay und Yelp haben auch große und sehr erfolgreiche Affilliate-Systeme.

Weitere Affiliate-Systeme

zanox

Zanox ist mit mehr als 2.000 Merchants und 1 Million Affiliates eines der größten Netzwerke.

Internationale Ausrichtung, globale Online-Marketing-Lösungen und weltweite Kooperationen sind die Basis der Unternehmensphilosophie.

 


SuperClix

SuperClix wurde im Jahr 1999 gegründet und bietet über 500 verschiedene Partnerprogramme an in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zurzeit sind die bei SuperClix registrierten Affiliates auf über 800.000 Webseiten aktiv.

ADCELL

Adcell ist im deutschsprachigen Raum seit 2003 aktiv und mit mehr als 500 Partnerprogrammen und 55.000 Affiliates ein eher kleinerer Anbieter, nimmt aber eine Vorreiterstellung ein in Sachen RSS-Feed und CSV-Dateien.

 

 


TradeDoubler

TradeDoubler wurde im Jahre 2006 in Norwegen gegründet und ist mit mehr als 200.000 aktiven Publishern und 1.700 Merchants in 21 europäischen Märkten und in Asien präsent.

680 Mitarbeiter in 20 Ländern kümmern sich um die Kunden – der Publisher-Support wurde mehrfach prämiert.

 


Wieviel kann ein Website-Betreiber damit verdienen? Lohnt sich das auch für kleine Websites?

Diese Fragen kann man nicht eindeutig beantworten, ohne ein paar Voraussetzungen zu klären, die schon erfüllt werden müssen, um erfolgreich an Affiliate-Programmen teil zu nehmen und Werbe-Anzeigen zu verkaufen und damit seine Website zu monetarisieren. 

 

1. Ohne Traffic kein Interesse

Bei 10.000 Besuchern am Tag sind die Impressionen in einem Bereich, der die Vermarktung langsam rentabel macht:

 

Mit einer CTR von 2-4% sollten 200-400 Klicks täglich etwa 100-300 € erwirtschaften. Erfolgreiche Blogger wie Sascha Lobo schaffen locker das 10-fache.

 

2. Ohne Relevanz keine lukrativen Anzeigen

Sollte zwar die Anzahl der Besucher, aber die Verbleibezeit auf der Seite (stickiness) und die Seitentiefe (Anzahl der Seiten, die ein Besucher durchschnittlich anklickt) zu gering sein, dürfte die Trivialität und Irrelevanz der Inhalte die Klickzurückhaltung der Besucher und die geringen Werbe-Umsätze erklären.

 

Einzige Möglichkeit: Mehr und besseren Inhalt entwickeln!

 

3. Ohne Werbekonzept nur wenige Klicks 

Besucher sind genug da, Tausende von Impressionen und trotzdem will es immer noch nicht klappen mit der Gelddruckmaschine.

 

Die Platzierung der Anzeigen und die Auswahl der passenden Formen und Anzeigentypen sollte einmal von einem AdWords- oder Adsense-Profi überprüft werden.

 

Es gibt nämlich leider so viele Layouts und Vorlieben, wie es krasse Fehler bei der Platzierung von Anzeigen gibt.

 

Wer partout alles selbst machen will, sollte sich mal die Seiten der bestverdienenden Konkurrenz anschauen.

  

Affiliate-Verdienst in Euro-Cent
Die meisten Affiliates fangen mit großen Erwartungen an und hören mit Kleingeld auf

Lernen von den Profis

Irgendwas machen die wohl anders - wem beim Vergleich auffällt, was, ist schon mal einen Schritt weiter. 

 

Ein sehr guter Startpunkt ist die Website vom Selfmademan Jon Haver, der es in wenigen Jahren zu einem stattlichen monatlichen Einkommen gebracht hat. Inwieweit die Verhältnisse in USA auf die hiesigen übertragen werden können, muss jeder selbst entscheiden.
Die Anregungen, Einblicke und Erfahrungen sind aber sicher sehr wertvoll für jeden, der sich mit dem Gedanken trägt, sich ein Internet-Einkommen aufzubauen.
Selbst für Profis ist die Website oft ein Gewinn. 


Jon hat verstanden, was die Haupt-Erfolgsfaktoren sind, wenn man Erfolg im Netz haben will:

Interessante Inhalte, Fleiss, Selbstdiziplin, Willensstärke, Durchhaltevermögen, realistische Ziele, Kommunikationsstärke, Glaubwürdigkeit.

 

Ein anderer sehr überzeugender Affiliate ist Finchsells, ein sympathischer junger Mann ohne Studienabschluss und mit jeder Menge britischem Humor.

Und wer sehr gute Gründe sucht, nicht damit anzufangen und ahnt, dass große Teile dieses Markte sowieso ein einziger Beschi.. sind, der wird fündig bei Marco Janck, der in seinem Artikel "Passives Einkommen, der grosse Beschi.." die Szene und das Abzocken der Ahnungslosen und Halbwissenden beschreibt, aber - aus verständlichen Gründen - keine Namen nennt.
Dadurch fühlen sich natürlich dann irgendwie fast alle angesprochen...