Administrator

Von einem Administrator wird in zahlreichen Bereichen der Informationstechnologie sowohl im privaten Sektor als auch in Unternehmen gesprochen.

 

Die Arbeit eines Administrators besteht darin, bestimmte Software oder Hardware zu überwachen oder zu warten und Aufgaben zu übernehmen, die für den unbedarften Anwender zu kompliziert oder zeitaufwendig wären.

 

Administratoren für Hardware und Netzwerke

Ein Administrator, der sich auf den Bereich der Hardware spezialisiert hat, kann beispielsweise als Netzwerk- oder Systemadministrator eingesetzt werden.

 

Dieser kümmert sich darum, dass die Hardware in jenem System einwandfrei funktioniert oder dass die Kommunikation innerhalb eines Netzwerkes auch unter großer Belastung reibungslos abläuft.

 

Je nach Größe dieses Systems oder des Netzwerks kann es dabei natürlich auch notwendig sein, mehrere Systemadministratoren mit der Verwaltung zu beschäftigen.

 

Gerade in großen Unternehmen ist es nicht möglich, eine IT-Infrastruktur aufrechtzuerhalten, ohne auf die Fähigkeiten der Systemadministratoren zurückzugreifen.

 

Die komplexen Strukturen der Hardware sind ab einer gewissen Größe für Laien nicht in einem angemessenen Zeitrahmen zu verstehen oder zu verwalten – und schließlich ist das auch gar nicht ihre Aufgabe.

Die Administration von Applikationen

Im Bereich der Software übernehmen Administratoren einen ebenso umfangreichen Dienst wie die Administratoren für Hardware.

 

Sie sind beispielsweise dafür zuständig, dass Updates wichtiger Programme oder auch ganzer Betriebssysteme auf allen relevanten Computern innerhalb eines Unternehmens eingespielt werden und im Anschluss auch ordnungsgemäß funktionieren.

 

In der Praxis ist dies deutlich aufwendiger als beispielsweise die Installation von Software-Updates auf dem eigenen Computer zu Hause und somit für andere Personen kaum nachvollziehbar.

 

Wichtige Aktualisierungen müssen im Voraus geplant und verwaltet werden und auf allen betroffenen Computern gleichzeitig installiert werden, um eine einheitliche Software-Umgebung zu garantieren.

 

Auch ist es in Unternehmen üblich, nur Administratoren die Installation oder Deinstallation von Software zu gestatten. Einzelne Nutzer hingegen bekommen nur Rechte, um die Software zu nutzen, ohne jedoch auch nur kleine Veränderungen vornehmen zu dürfen.


Praktisch gesehen verschmelzen die Grenzen zwischen einem Administrator für Hardware und Software immer deutlicher. Da beide Komponenten miteinander kommunizieren müssen, ist eine Absprache zwischen allen Administratoren zwingend notwendig.