Die Beschleunigung der Suchmaschinenoptimierung durch Kauf von Backlinks

Was ist von gekauften Backlinks zu halten?

Wenn bei Entscheidern die Erkenntnis reift, dass Besucherfrequenz und Auffindbarkeit der eigenen Website bei Google durch gezielte Massnahmen der Google-Optimierung (der allgemeinere Begriff Suchmaschinenoptimierung (SEO) verkennt ein wenig die überragende Stellung von Google) entscheidend verbessert werden kann, da der Wettbewerb unter den relevanten Keywords besser bei Google positioniert ist und die Besucher der eigenen Website bisher nur über Adwords-Kampagnen zu generieren sind, dann soll es meistens ganz schnell gehen.

 

In einem solchen Moment der Entscheidung für SEO, haben Kunden oft die Vorstellung, dass man SEO als einmalig durchzuführende Dienstleistung sehr günstig kaufen kann und im Zeitraum von 1 Tag bis 2 Monaten landet die eigene Website auf Seite 1. Durch die penetrant beworbenen unhaltbaren Versprechungen diverser, unseriöser Anbieter hat sich leider eine Erwartungshaltung aufgebaut, die nur enttäuscht werden kann.

 

Für nachfragestarke Haupt-Keywords mit mehreren Hunderttausend Suchanfragen pro Monat, für die bei Google Adwords CPCs zwischen 1 € - 12 € aufgerufen und bezahlt werden, mit meist mehreren Millionen Suchergebnissen kann eine Website sich nicht im Handumdrehen bei Google unter den ersten 10 Suchergebnissen positionieren. Da sind andere schon früher aufgestanden und haben ganze Arbeit geleistet.

 

SEO ist aber ein Prozess, der im typischerweise zwischen 6 und 12 Monaten dauert, und dann idealerweise kontinuierlich und dauerhaft im Unternehmen Inhouse erbracht wird.

 

Damit geben sich viele Auftragnehmer nicht zufrieden, da ihnen Linkverkäufer versprechen, diesen Prozess beschleunigen zu können.

 

Da Google angeblich die Pageranks von Backlinks immer noch auswertet, um damit die Online Reputation zu messen und als Hauptfaktor in den Algorithmus zur Bestimmung des Rankings in den Ergebnislisten einzurechnen, versuchen Linkverkäufer dies auszunutzen und Backlinks von Websites mit hohem Pagerank zu verwenden.

 

Dies wird zwar ausdrücklich von Google sehr kritisch gesehen und davor gewarnt, aber dies hält zwielichtige Verkäufer nicht davon ab, diese Methode zu praktizieren.

 

Zuletzt hat dies zu einem Skandal namens "Bloggergate" geführt, bei dem Google eine große Anzahl von Websites vieler teils renommierter Unternehmen aus dem Index geworfen hat. Man kann Unternehmen nur dringend abraten, Links zu kaufen.

Blogs für Links zu nutzen ist die Weiterentwicklung der unendlichen Geschichte der gebotenen Trennung von redaktionellem Inhalt und bezahlter Anzeige - Schleichwerbung ist für manche ein Kavaliersdelikt - mit dem Blick auf die Lage  von Berlusconistan sollte uns der Wert dieser Trennung schon bewußt sein.  

 

Fazit: Es ist herausgeworfenes Geld, für das man viel mehr mit nachhaltiger White Hat - Optimierung erreichen kann - ohne Risiko und schlechtes Gewissen.