Unternehmens-Websites fallen beim Google-Check reihenweise durch

Pfusch am Bau - bei Websites

Nichts als Fassade, keine Inhalte
Nichts als Fassade, kaum Inhalte dahinter

Nirgendwo sonst wird so viel geschlampt, wie bei den Webauftritten und Internetpräsenzen der Unternehmen. Diese sind einer Untersuchung des World Media Institutes (WMI, Zürich) zufolge aus Sicht von Google meist höchst insuffizient und dazu noch fehlerhaft programmiert und besitzen inhaltlich nur bescheidene Relevanz. Daher erhalten sie von Google konsequenterweise auch nur einen Bruchteil der Besucher von erfolgreichen Wettbewerbern - und dies quer durch alle Branchen, Größenklassen und Regionen.

 

Das vernichtende Urteil: "78,8% der 420 untersuchten Unternehmen haben Ihre Webseiten amateurhaft erstellen lassen, missachten konsequent fast alle SEO-Grundregeln und haben sehr wenig Inhalt zu kommunizieren. Viele Angebote sind inhaltlich vollkommen ungenügend und technischer Murks. Das Bild illustriert die traurige Realität vieler Sites, eine glänzende Fassade, hinter der nichts mehr kommt. 

 

Daher konzentriert sich 99,2% des gesamten Web-Traffics auf gerade einmal 3% aller kommerziellen Websites. Diese "Happy Few" sind es offensichtlich, die vom Boom der Suchanfragen profitieren.

 

Von den 300 Millionen Suchanfragen täglich (Stand 11/2013), erhalten die Resultate auf Google-Ergebnisseite 1 ca. 98% aller Klicks. Und diese Klicks haben es in sich, denn die Suchmaschinen-Nutzer suchen das, was sie als Such-Wort oder Wortkombination eingegeben haben - Streuverlust Null - Trefferquote 100%.

 

Webseiten, die unter den "passenden" Keywords auf Google-Seite 1 bei den organischen Ergebnissen gefunden werden, erhalten quasi kostenlos den größten Teil der Besucher, die genau die gesuchte Leistung oder das Produkt suchen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es jedoch einiger Überlegungen, Massnahmen und Bemühungen, die aus "kostenlos" bestenfalls "kostengünstiger als" über Google AdWords machen.

 

Die SEO-Massnahmen einer Online-Elite von Unternehmen haben das Wachstum von Google in Deutschland merklich gebremst: Gut beratene Unternehmen mit SEO-Abteilungen in Mannschaftsstärke verlagern größere Teile ihrer Google-Adwords Etats in das nachhaltigere und profitablere SEO-Segment. (Unser Blog-Beitrag zu dieser Markt-Entwicklung im Online Marketing)

Nicht einem Technologie-Trend folgend oder einer wirtschaftlichen Not gehorchend, sondern schlicht, weil sie das gewaltige Potential von Suchmaschinenoptimierung erkannt haben, investieren Unternehmen momentan massiv in die Content-Entwicklung. Dies wird die Unternehmenslandschaft weit stärker verändern, als vielen Unternehmens-Lenkern heute bewußt ist.

 

3 Beispiele als Belege für die These:

Quelle war ein gutes Beispiel für ein schlecht geführtes, Internet-Themen fast vollkommen ignorierendes Unternehmen.

Die Konkurrenten von Zalando haben noch vor 2 Jahren gehöhnt, dass frau Schuhe im Internet nicht kaufen will. Heute reiben sie sich die Augen.

Amazon ist seit 2010 in Deutschland der nach Umsatz größte Buchhändler, vor den Ketten Weltbild, Thalia & Co.

Wie heißt die nächste Branche, in der man sich von Online-Konkurrenten überholen lässt?

 

Fazit: Offensichtlich wird eine "Homepage" vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmern (KMU) immer noch als mehr oder weniger unnötiger Kostenfaktor, allenfalls als Online-Variante einer "Visitenkarte" gesehen und viel zu selten unter Marketing-, Vertriebs und Investitionsaspekten. Erschreckend und beschämend sind die Ergebnisse des Website-Checks auch für einige große Unternehmen (Namen liegen der Redaktion vor.) 

 

 

 

4 von 5 Unternehmen besitzen keinerlei Relevanz im Web!

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